Chemnitz Crusaders

REVANCHE GEGEN ERFURT GELUNGEN
September 2026

Genau 107 unentwegte Zuschauer ließen sich vom Usti-Wetter nicht beirren und fanden am heutigen Sonntag den Weg auf das Chemnitzer Usti-Field. Dort wurden sie Zeuge, wie die Chemnitz Crusaders gegen die Erfurt Indigos die Niederlage vor zwei Wochen in der thüringischen Landeshauptstadt vergessen machten. Am Ende stand ein umjubeltes 30:20 (13:0/7:8/10:6/0:6) auf der Anzeigetafel. Erfurt begann mit der Offense auf dem Feld und versuchte wie bereits im Hinspiel die Chemnitzer Defense mit einem weiten Passspielzug zu übertölpeln. Doch dieses mal stand Manuel Kreische (#40) goldrichtig und fing den Ball ab. Die heute von Quarterback Jan Doant (#19) angeführte Offense betrat das Feld. Ob Gregor Richter (#33) oder Max Urbanski (#9) per Pass - der Ball wurde unaufhaltsam Richtung Endzone bewegt, wo Jan Doant (#19) schließlich zum Touchdown und 6:0-Führung vollendete. Die nächste Erfurter Angriffsserie war schnell gestoppt und die Chemnitzer Offense war wieder an der Reihe. Diesmal ging es schnell. Jan Doant (#19) fand per Pass seinen Receiver Niklas Weise (#2) zum Touchdown. Die Führung wuchs auf 13:0 (Extrapunkt Steven Arnold #28). Danach neutralisierten sich die Teams etwas. Mitte des zweiten Viertels war es dann wieder Zeit für Punkt. Diesmal bediente Jan Doant (#19) mustergültig Receiver Matti Gruhle (#44), der die Verteidiger stehen ließ und zum Touchdown lief. Schon stand ein 20:0 (Extrapunkt Steven Arnold #28) auf der Anzeigetafel. Doch wie schnell sich das Geschehen drehen kann, zeigte der direkt folgende Kick Off und der daraus folgende Return, welche direkt zum Touchdown zurück getragen wurde. Erfurt verkürzte damit auf 20:8. Dabei blieb es auch bis zur Halbzeit, denn eine Interception durch Lukas Löser (#21) verhinderte weitere Punkte der Gäste.

Nach der Halbzeitpause kam die Chemnitzer Offense zuerst auf das Feld und erhöhte per Field Goal durch Steven Arnold (#28) auf 23:8. Erfurt hatte sich nun einiges vorgenommen. Das Spiel wurde auch ruppiger, was sich in so mancher Strafe und leider auch einer Disqualifikation auf Seiten der Chemnitzer Defense zeigte. Erfurt schaffte es so, per Touchdown auf 23:14 zu verkürzen. Die Chemnitzer Offense zeigte sich nicht beeindruckt. Das Duo aus Runningback Gregor Richter (#33) und Quarterback Jan Doant (#19) erzielte immer wieder unterstützt von einer großartigen Offensive Line große Raumgewinne. Der Touchdown ging am Ende wieder auf das Konto von Jan Doant (Extrapunkt Steven Arnold #28). Mit einer 30:14-Führung ging es dann in das letzte Viertel. Zunächst hatte die Chemnitzer Defense die Angriffsbemühungen der Gäste unterbinden können. Dann bracht jedoch ein Fumble Erfurt wieder in Ballbesitz. Diese Vorlage nutzten die Gäste zum letzten Touchdown des Spiels zum 30:20. Chemnitz kontrollierte die Uhr und beendete schließlich durch Abknien das Spiel.

Einmal mehr zeigte sich in diesem Spiel, dass die Chemnitz Crusaders auch mit einigen signifikanten Ausfällen bei Spielern und Coaches in der Lage sind, ein solches Spiel dennoch siegreich zu gestalten. Eine hervorragende Teamleistung und eine Jetzt-erst-recht-Mentalität war der Garant für den Erfolg, der nun den vierten Platz in der Tabelle der Regionalliga Ost sicherte. Auch wenn dieser Platz im letzten Spiel nicht mehr zu nehmen sein wird, bietet sich den Chemnitz Crusaders in der kommenden Woche die Chance, mit einem Sieg gegen Magdeburg die Saison mit ausgeglichener Bilanz zu beenden.

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