Chemnitz Crusaders

NIEDERLAGE GEGEN COTTBUS
August 2026

Im zweiten Teil des heutigen Double Headers empfingen die Chemnitz Crusaders in der Regionalliga Ost die Cottbus Crayfish. Ca. 300 Zuschauer sahen das erwartet schwere Spiel, in dem Cottbus am Ende mit 16:37 (0:13/7:12/0:6/9:6) den verdienten Sieg mit nach Hause nahm. Dabei begann die Chemnitzer Offense um Quarterback Gerrit Höppner mit durchaus ansehnlichem Laufspiel. Nach großem Raumverlust bei einem schlechten Snap war das aber am Ende nur brotlose Kunst und Cottbus kam zum Zuge. Man merkte deutlich, dass der erst nach dem Hinspiel verpflichtete amerikanische Quarterback das Cottbuser Spiel auf ein anderes Niveau hob. Schnell war der Pass zum ersten Touchdown und 0:6-Führung fällig. Nach kurzem Intermezzo der Chemnitzer Offense war der Cottbuser selbst zum Touchdown erfolgreich. Schon stand es 0:13 und das Spiel schien sich in eine ganz andere Richtung zu entwickeln, als man sich auf Chemnitzer Seite erhofft hatte. Immer wieder unterbrachen Strafen den Spielfluss. Das zweite Viertel war angebrochen, als Gerrit Höppner #7 einen Pass auf Matti Gruhle (#44) zum Touchdown anbringen konnte. Das 7:13 wirkte gleich viel freundlicher auf der Anzeigetafel (Extrapunkt Steven Arnold (#28)). Doch die Reaktion mit dem Touchdown zum 7:19 kam postwendend. Chemnitz mühte sich, aber Cottbus bewegte den Ball. Quasi mit dem Erreichen der Halbzeitpause erhöhten die Cottbus Crayfish mit einem weiteren Touchdown auf 7:25.

Die Aufgabe für die Chemnitz Crusaders war nicht einfach, insbesondere da Cottbus das erste Angriffsrecht nach der Pause gleich wieder zu einem Touchdown zu nutzen wusste. Die Führung der Gäste wuchs auf 7:31. Die Chemnitzer Offense mühte sich weiter redlich, doch es wollte nicht so recht gelingen. Cottbus machte es besser, nahm einige Zeit von der Uhr und legte - nun schon bereits im vierten Viertel zum 7:37 nach. Sollte das Spiel wirklich so enden? Nein. Am Ende war es nun die Defense, welche ein Statement setzte. Cottbus wurde zum Punt gezwungen. Der Snap ging völlig schief, der Ball rollte in die Endzone und wurde dort vom Cottbuser Punter aus dem Feld gekickt. Ergebnis war ein Safety und zwei Punkte zum 9:37 für Chemnitz. Die Offense konnte nur leider dann kein Kapital aus dem Ballbesitz schlagen, denn mit einer Interception holte sich Cottbus das Angriffsrecht zurück. Doch die Chemnitzer Defense warf nochmal alles in die Waagschale. Unter zwei Minuten waren noch auf die Uhr, als die Chemnitz Crusaders nun noch einmal das Angriffsrecht bekamen und das bereits an der gegnerischen 33-Yard-Linie. Zwei beherzte Läufe durch Florian Fritzsche (#3) und Gerrit Höppner (#7) und der Ball war in der Endzone. Nun stand es nur noch 16:37 (Extrapunkt Steven Arnold (#28)). Leider misslang der Versuch eines Onside Kicks, so dass der Cottbuser Quarterback nun das Spiel durch Abknien beenden konnte.

Die Niederlage gegen Cottbus kam nicht unerwartet, wenn man sich den bisherigen Saisonverlauf der Cottbus Crayfish vor Augen geführt. An dem verdienten Cottbuser Sieg gibt es nichts zu rütteln. Wesentlich entscheidender werden die kommenden beiden Spiele gegen Erfurt werden. Hier wird sich die letztendliche Platzierung der Chemnitz Crusaders entscheiden. Zur Vorbereitung bleibt jedoch nur wenig Zeit, denn das Auswärtsspiel in Erfurt steht bereits am kommenden Samstag auf dem Programm.  

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