Chemnitz Crusaders

NOCHMAL GLÜCK GEHABT
Juni 2019

Auch die Chemnitz Crusaders kehren von ihrem Auswärtsspiel mit einem Sieg zurück. Nachdem es zum Ende des Spiels noch einmal richtig spannend wurde, konnte schließlich ein 28:21 (0:7/21:0/7:0/0:14) aus Chemnitzer Sicht über die Zeit gerettet werden. Das Spiel begann gleich mit einem Nackenschlag für die Chemnitzer Offense, als Quarterback Jan Doant (#19) verletzt vom Feld musste und fortan zum Zuschauen verdammt war. Für ihn übernahm Vincent Kahle (#84), bekam aber seinerseits ebenfalls enorm Druck durch die Radebeuler Defense. Das Angriffsrecht wechselte und die Gastgeber machten es nun wesentlich besser und konnten sich wenig später über Touchdown und 7:0-Führung freuen. Während die Chemnitzer Offense noch nach dem richtigen Rezept suchte, machte die Defense nun ihre Sache besser und schickte Radebeul schnell wieder vom Feld. Endlich nahm die Offense nun Fahrt auf und glich per Touchdown durch Runningback Matthias Knoll (#24) zum 7:7 (Extrapunkt Dominique Ittner (#30)) aus. Wieder ließ die Defense die Gastgeber nicht zur Entfaltung kommen, so dass die Offense um Vincent Kahle (#84) zum nächsten Streich ansetzen konnte. Wieder einmal war es nun Runningback Matti Gruhle (#44), der den Touchdown erzielen konnte - neuer Spielstand 7:14 (Extrapunkt Dominique Ittner (#30)). Doch damit noch nicht genug. Radebeul konnte am punkten gehindert werden und kurz vor der Halbzeitpause ergab sich noch eine Chance für die Crusaders. Mit einem 43-Yard-Pass von Vincent Kahle (#84) auf Wide Receiver Nick Henschel (#81) zum Touchdown bei auslaufender Uhr konnte so die Führung auf 7:21 (Extrapunkt Dominique Ittner (#30)) ausgebaut werden.

Der Start nach der Halbzeitpause erfolgte aus Chemnitzer Sicht wunschgemäß. Der Kick von Dominique Ittner (#30) konnte vom Radebeuler Returner zwar aufgenommen werden, jedoch verlor er den Ball wieder und Theo Bauta (#22) eroberte den Ball. An der gegnerischen 21-Yard-Linie setzte man nun auf das bewährte Rezept - Lauf über Matti Gruhle (#44). Drei Spielzüge später war er in der Endzone angekommen - Touchdown und neuer Spielstand 7:28 (Extrapunkt Dominique Ittner (#30)). Die Sache schien klar zu sein. Oder? Das Spiel plätscherte dahin, mehr und mehr wurde rotiert. Auch das vierte Viertel war bereits zur Hälfte vorbei, als die Radebeul Suburbian Foxes quasi aus heiterem Himmel zu schlugen. Mit einem Pass über knapp 80 Yards erzielten sie einen Touchdown und verkürzten auf 14:28. Das Unheil schien nun seinen Lauf zu nehmen. Ein Onside Kick folgte und das auch noch erfolgreich. Zwei Spielzüge später war der nächste Touchdown fällig. Damit stand es auf einmal nur noch 21:28. Wie schnell ein Score erzielt werden kann, hatte man gerade live erleben können. Wieder versuchten die Gastgeber einen Onside Kick, doch diesmal war das Chemnitzer Special Team besser postiert. Glück gehabt, denn so konnte die Offense die Uhr kontrollieren und den Sieg nach Hause bringen.

Knapp gewonnen und mit einem blauen Auge davon gekommen. Das war das Fazit des Spiels. Am Ende zählt sicher der Sieg, aber wirklich zufrieden kann man über das Zustandekommen nicht sein. Vor dem Spiel gegen die Halle Falken bleibt wenig Zeit, an den passenden Stellschrauben zu drehen.

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