Chemnitz Crusaders

"LETZTER TANZ DER SAISON IM HEXENKESSEL"
September 2026

Einmal noch, nur noch ein Spiel haben die Chemnitz Crusaders in ihrer ersten Saison nach Rückkehr in die Regionalliga Ost auf dem Plan. Dabei handelt es sich um das ursprünglich für Ende Juni bereits geplante Heimspiel gegen die Magdeburg Virgin Guards. Dieses fiel seinerzeit der großen Hitzewelle zum Opfer. Am kommenden Sonntag, den 20. September, hat nun die Wartezeit ein Ende. So einiges ist seit dem Hinspiel Ende Mai in Magdeburg geschehen, welches die Chemnitz Crusaders dank herausragender Teamleistung für sich entscheiden konnten. Die Gäste aus Magdeburg mussten weitere bittere Niederlagen hinnehmen, erst im letzten Spiel gelang ein durchaus überraschend klarer Sieg gegen Halle. Etwas besser war die Bilanz auf Chemnitzer Seite mit 2 Siegen bei 3 Niederlagen. 'Natürlich wird die Aufgabe im letzten Spiel nicht leichter als alles andere davor. Das ist uns natürlich bewusst und wir bereiten uns wieder voll auf den nächsten Gegner vor', beschreibt Head Coach Ralph Dietrich seine Erwartungen vor dem Spiel. Dabei sind die Tabellenplätze bereits unabhängig vom Ausgang des Spiels fest vergeben - Chemnitz belegt Platz 4 und Magdeburg Platz 6 in der Tabelle. Eine leichte Aufgabe wird es nicht werden. 'Nichts Neues ist es, dass wir personell beweglich sein müssen. Das Team ist hier sehr kompromissbereit und das macht die Arbeit natürlich einfacher. Auch wenn der Tabellenplatz feststeht, haben wir auch unsere sportliche Bilanz im Blick. Mit einem Sieg können wir die Saison mit 5:5 abschließen! Magdeburg haben wir geschlagen, aber für Fehler und Leichtsinn ist die 3.Liga nicht gemacht. Wir bereiten uns also gut vor.', blickt Ralph Dietrich voraus. Unabhängig von Tabellenständen und Personalsituation ist das Team heiß auf das Spiel. 'Die Stimmung zeigt, dass wir zwar angestrengt und gut durch sind, aber gleichzeitig ist noch genug 'Funkeln' in den Augen des Teams zu sehen.', so Ralph Dietrich weiter. Von Vorteil ist dabei sicherlich, dass sich das Team im letzten Saisonspiel noch einmal dem treuen Heimpublikum präsentieren darf. Daher lasst Euch das nicht entgehen, wenn der letzte Tanz der Regionalliga Saison 2026 im 'Hexenkessel Usti-Field' eröffnet wird. #volleUsti

 

Chemnitz Crusaders vs. Magdeburg Virgin Guards
Datum: Sonntag, 20. September
Kickoff: 15 Uhr (Chemnitz, Usti-Field, Straße Usti nad Labem 42)

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"VARLETS UNTERLIEGEN FALKEN"
September 2026

Am gestrigen Sonntag stand für die Spielgemeinschaft aus Chemnitz Varlets und Erzgebirge Miners das zweite Spiel binnen einer Woche gegen das U20-Team der Halle Falken. Nach dem Sieg in Halle mussten sich die Chemnitz Varlets im Heimspiel mit 12:25 (6:0/0:9/0:8/6:8) verdient geschlagen geben. Eigentlich hatte das Wetter ja mit immer wieder mal einsetzenden Regenschauern bereits am Vormittag für ein perfektes Usti-Wetter gesetzt. Entsprechend legte auch die Chemnitzer Offense um Quarterback Darian Mau (#5) los. Die Hallenser Defense hatte jedoch das Hinspiel nicht vergessen und konnt letztlich die Angriffsserie stoppen. Umgekehrt lief es noch besser, denn gleich im ersten Offense-Spielzug verlor Halle den Ball wieder durch ein Fumble. Die Chemnitzer Offense nahm neuen Anlauf. Diesmal erfolgreich - Darian Mau (#5) erzielte den Touchdown zum 6:0. Halle kam in der Offense nicht zur Entfaltung und Chemnitz war zum Seitenwechsel wieder am Zuge. Leider verloren die Chemnitz Varlets nun Quarterback Darian Mau (#5) und damit nach Runningback Christian Zobelt (#11) bereits den zweiten Spieler aufgrund von Blessuren, die ein Weiterspielen ausschlossen. Nach einem völlig missglückten Punt standen die Halle Falken nur noch 15 Yards von der Endzone entfernt. Die Defense hielt gegen und verhinderte zumindest den Touchdown. Das Field Goal zum 6:3 war erfolgreich. Fabian Bodach (#9) übernahm nun als Quarterback und machte seine Sache durchaus ansprechend. Leider fand die Hallenser Defense immer wieder große Lücken in der Offense Line, was die Sache nicht einfacher machte. Es kam wie es kommen musste, Halle ging per Touchdown mit 6:9 in Führung, nachdem sie zuvor mit einem gut ausgespielten Punt Fake alle übertölpelt hatten. Die Chemnitz Varlets machten sich nun das Leben selbst schwer. Zweimal wurden mögliche Touchdowns - durch Nils Lötzsch (#88) bzw. Micah Cramer (#20) - aufgrund von Strafen zurück gepfiffen. So blieb die mögliche Antwort vor der Halbzeitpause aus.

Nach der Halbzeitpause neutralisierten sich beide Teams ein wenig. Punt auf der einen Seite, Punt auf der anderen Seite. Aber gerade diese Spielsituationen können gefährlich sein. Das hatte Halle im Hinspiel bewiesen und diesmal gelang ein perfekter Punt-Return-Touchdown, was die Führung der Gäste auf 6:15 wachsen ließ. Wenn einmal alles schief geht dann richtig. Kaum war die Chemnitzer Offense an der eigenen 10-Yard-Linie wieder auf dem Feld zurück, brachten ein schlechter Snap und der im nächsten Spielzug folgende und in der Endzone gestoppte Lauf den Halle Falken die nächsten Punkte - Safety zum 6:17. Das abschließende Viertel begann. Während die Chemnitzer Defense den Halle Falken weiter Paroli bot, war die Offense nur ein Schatten ihrer selbst. So war es schließlich eine zum Touchdown zurück getragene Interception - ein sogenannter Pick Six - durch Micah Cramer (#20) der noch einmal Punkte auf das Scoreboard brachte. Beim Spielstand von 12:17 war immer noch alles möglich. Zumindest theoretisch. Die Halle Falken nahmen die Zeit von der Uhr und erzielten mit deren Auslaufen den finalen Touchdown zum 12:25.

Die Spielgemeinschaft Chemnitz Varlets feat. Erzgebirge Miners musste so eine bittere und vollkommen verdiente Niederlage hinnehmen. Halle bewies schlicht den größeren Willen, im letzten Saisonspiel den ersten und einzigen Sieg einzufahren. Noch ist aber die Saison für die Spielgemeinschaft nicht vorbei. In knapp zwei Wochen steigt dann sozusagen das Endspiel gegen die Leipzig Lions um die Meisterschaft in der U20-Oberliga im Mitteldeutschen Spielverbund (MdSpV).

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"REVANCHE GEGEN ERFURT GELUNGEN"
September 2026

Genau 107 unentwegte Zuschauer ließen sich vom Usti-Wetter nicht beirren und fanden am heutigen Sonntag den Weg auf das Chemnitzer Usti-Field. Dort wurden sie Zeuge, wie die Chemnitz Crusaders gegen die Erfurt Indigos die Niederlage vor zwei Wochen in der thüringischen Landeshauptstadt vergessen machten. Am Ende stand ein umjubeltes 30:20 (13:0/7:8/10:6/0:6) auf der Anzeigetafel. Erfurt begann mit der Offense auf dem Feld und versuchte wie bereits im Hinspiel die Chemnitzer Defense mit einem weiten Passspielzug zu übertölpeln. Doch dieses mal stand Manuel Kreische (#40) goldrichtig und fing den Ball ab. Die heute von Quarterback Jan Doant (#19) angeführte Offense betrat das Feld. Ob Gregor Richter (#33) oder Max Urbanski (#9) per Pass - der Ball wurde unaufhaltsam Richtung Endzone bewegt, wo Jan Doant (#19) schließlich zum Touchdown und 6:0-Führung vollendete. Die nächste Erfurter Angriffsserie war schnell gestoppt und die Chemnitzer Offense war wieder an der Reihe. Diesmal ging es schnell. Jan Doant (#19) fand per Pass seinen Receiver Niklas Weise (#2) zum Touchdown. Die Führung wuchs auf 13:0 (Extrapunkt Steven Arnold #28). Danach neutralisierten sich die Teams etwas. Mitte des zweiten Viertels war es dann wieder Zeit für Punkt. Diesmal bediente Jan Doant (#19) mustergültig Receiver Matti Gruhle (#44), der die Verteidiger stehen ließ und zum Touchdown lief. Schon stand ein 20:0 (Extrapunkt Steven Arnold #28) auf der Anzeigetafel. Doch wie schnell sich das Geschehen drehen kann, zeigte der direkt folgende Kick Off und der daraus folgende Return, welche direkt zum Touchdown zurück getragen wurde. Erfurt verkürzte damit auf 20:8. Dabei blieb es auch bis zur Halbzeit, denn eine Interception durch Lukas Löser (#21) verhinderte weitere Punkte der Gäste.

Nach der Halbzeitpause kam die Chemnitzer Offense zuerst auf das Feld und erhöhte per Field Goal durch Steven Arnold (#28) auf 23:8. Erfurt hatte sich nun einiges vorgenommen. Das Spiel wurde auch ruppiger, was sich in so mancher Strafe und leider auch einer Disqualifikation auf Seiten der Chemnitzer Defense zeigte. Erfurt schaffte es so, per Touchdown auf 23:14 zu verkürzen. Die Chemnitzer Offense zeigte sich nicht beeindruckt. Das Duo aus Runningback Gregor Richter (#33) und Quarterback Jan Doant (#19) erzielte immer wieder unterstützt von einer großartigen Offensive Line große Raumgewinne. Der Touchdown ging am Ende wieder auf das Konto von Jan Doant (Extrapunkt Steven Arnold #28). Mit einer 30:14-Führung ging es dann in das letzte Viertel. Zunächst hatte die Chemnitzer Defense die Angriffsbemühungen der Gäste unterbinden können. Dann bracht jedoch ein Fumble Erfurt wieder in Ballbesitz. Diese Vorlage nutzten die Gäste zum letzten Touchdown des Spiels zum 30:20. Chemnitz kontrollierte die Uhr und beendete schließlich durch Abknien das Spiel.

Einmal mehr zeigte sich in diesem Spiel, dass die Chemnitz Crusaders auch mit einigen signifikanten Ausfällen bei Spielern und Coaches in der Lage sind, ein solches Spiel dennoch siegreich zu gestalten. Eine hervorragende Teamleistung und eine Jetzt-erst-recht-Mentalität war der Garant für den Erfolg, der nun den vierten Platz in der Tabelle der Regionalliga Ost sicherte. Auch wenn dieser Platz im letzten Spiel nicht mehr zu nehmen sein wird, bietet sich den Chemnitz Crusaders in der kommenden Woche die Chance, mit einem Sieg gegen Magdeburg die Saison mit ausgeglichener Bilanz zu beenden.

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