"SAISONSTART BEI DEN BERLIN ADLER" April 2026
Nur eine Woche nach dem Vorbereitungsspiel in Fulda geht es nun für die Chemnitz Crusaders wieder auf die Reise. Am ersten Spieltag treffen sie auf niemand Geringeres als die Berlin Adler - ein Team mit einer großen Geschichte. Gegründet 1979 als Berlin Bären, erfolgte 1981 die Umbenennung in Berlin Adler und erste Spiele in den heute immer noch aktuellen Farben Schwarz und Gelb. Die Berliner blicken auf einige Erfolge zurück - sechsmaliger Deutscher Meister (1987, 1989, 1990, 1991, 2004, 2009), zweimaliger Eurobowl-Gewinner (2010, 2014) sowie Sieger im EFAF-Cup in 2008. Zwischendurch erfolgten aber immer mal wieder Durststrecken mit Abstiegen in die GFL2 bzw. Regionalliga Ost. So mussten die Berliner 2025 aufgrund eines Lizenzentzuges in der Regionalliga neu beginnen. Seitdem läuft der interne Neuaufbau. Die vergangene Saison schlossen die Berlin Adler mit 9 Siegen und einer Niederlage als Tabellenerster ab, verzichteten aber auf die Teilnahme an der Relegation um den Aufstieg in die GFL2. Die Favoritenrolle scheint somit klar verteilt. 'Wir spielen unser erstes Spiel gegen den Tabellenersten der letzten Saison. Natürlich erwarten wir einen sehr starken Gegner in Berlin.', bestätigt Head Coach Ralph Dietrich. Die Niederlage im Testspiel hat das Team gut verdaut und die Erkenntnisse wurden im Training integriert. 'Wir bereiten uns seit Sonntag auf die Adler vor und wollen alles tun, ein erfolgreiches Spiel abzuliefern. Die Vorfreude ist groß, obgleich sich eine gewisse Anspannung nicht verbergen lässt.', beschreibt Ralph Dietrich. Sicher wird das keine leichte Aufgabe werden. Aber auch für die Berlin Adler ist es das erste Spiel des Jahres. Darin liegt letztlich auch die Chance für die Chemnitz Crusaders. Auch in Berlin kocht man am Ende nur mit Wasser. 'Ich vertraue unserer Arbeit und bin gespannt, was wir aufs Feld bekommen. Ich freue mich sehr auf Samstag.', so Ralph Dietrich weiter. Dabei hoffen die Chemnitz Crusaders natürlich auch auf die in der Vergangenheit gewohnte zahlreiche und lautstarke Unterstützung vom Spielfeldrand auch auf des Gegners Platz. Berlin, Berlin wir fahren nach Berlin!
Berlin Adler vs. Chemnitz Crusaders
Datum: Samstag, 18. April
Kickoff: 15 Uhr (Berlin, Stade Napoléon, Allee du Stade - Kurt-Schumacher-Damm 207-215)

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"CLAYMORES ZU GAST BEI DEN ROYALS" April 2026
Für die Chemnitz Claymores, B-Jugendteam der Chemnitz Crusaders, startet am kommenden Samstag, den 18. April, die Saison 2026. Wie in den Jahren zuvor treten die Chemnitzer Jungs und Mädchen in der 9er-B-Jugend-Liga unter dem Dach des AFCVBB in Berlin/Brandenburg an. Dabei bilden die Chemnitz Claymores auch in diesem Jahr wieder eine Spielgemeinschaft mit den Erzgebirge Miners. Über den Winter haben sich Claymores und Miners wieder gut zusammen gefunden. Der Senior-Jahrgang wurde an die Varlets für den Neuaufbau des A-Jugendteams abgegeben, dafür kamen neue Gesichter aus den Reihen der Flag Knights und von außen dazu. Im Trainingslager in Flöha sowie in Minicamps wurde zuletzt an der Feinabstimmung gearbeitet. 'Die Spieler freuen sich auf das erste Saisonspiel und sind bereit ihr Können auf dem Platz zu präsentieren. Der sehr frühe Saisonstart und die damit verbundene geringere Vorbereitungszeit, machte es aber erforderlich die Implementierung der Spielzüge im Training frühzeitig zu forcieren. Nach dem Trainingslager im März und dem Minicamp am letzten Sonntag gemeinsam mit den Erzgebirge Miners sehen wir uns aber gut vorbereitet für unsere bevorstehende Herausforderung.', berichtet Head Coach Thomas Junge. Gegner am Samstag sind die Potsdam Royals. Im vergangenen Jahr trafen die beiden Teams zunächst in Chemnitz aufeinander. Ein heißes Duell endete mit einem glücklichen und verdienten 23:21-Sieg für die sächsischen Jungs und Mädchen. Im Rückspiel gelang sogar ein deutlicher 35:0-Sieg. 'Das Heimspiel letzte Saison gegen Potsdam hat gezeigt, dass Potsdam ein schwieriger Gegner sein kann. Da wir aber innerhalb der 9er B-Jugendliga insgesamt das erste Spiel haben, lassen sich die gegnerischen Teams zum jetzigen Zeitpunkt nur schwer bewerten.', so Thomas Junge weiter. Wie es am Samstag ausgeht? Überzeugt Euch am Besten selbst, Potsdam ist eine Reise wert und die Chemnitz Claymores freuen sich sicher über jede Unterstützung vom Spielfeldrand!
Potsdam Royals vs. Chemnitz Claymores
Datum: Samstag, 18. April
Kickoff: 15:00 Uhr (Potsdam, Sportplatz SC Potsdam, Maimi-von-Mirbach-Straße 11)
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"LEHRREICHER AUSFLUG NACH HESSEN" April 2026
Für die Chemnitz Crusaders stand am gestrigen Samstag im hessischen Fulda der letzte Schritt der Vorbereitung auf die Saison 2026 auf dem Programm. Bei den Fulda Saints sollte der letzte Feinschliff und Einstimmung erfolgen. Das dies keine einfache Aufgabe gegen den Vorjahresdritten der Regionalliga Mitte werden würde, war von Beginn an klar. Am Ende des über drei Stunden dauernden Spiels stand ein klares 73:30 (20:7/23:3/22:7/8:13) zugunsten der Gastgeber. Dies mag sehr deutlich klingen. Wenn man dabei aber bedenkt, dass nahezu die Hälfte der Punkte auf Fuldaer Seite auf das Konto der Kombination zweier Imports (Quarterback + Wide Receiver) ging, dann schaut die Sache schon ein wenig anders aus. Fulda begann wie die Feuerwehr und legte in der Offense ein enormes Tempo vor. Zwei Touchdowns zur 14:0-Führung waren die Folge. Die Chemnitzer Offense schlug zurück. Quarterback Gerrit Höppner (#7) fand mit einem weiten Pass seinen Wide Receiver Max Urbanski (#9) zum Touchdown - neuer Spielstand 14:7 (Extrapunkt Steven Arnold (#28)). Dem wollte die Defense nicht nachstehen und erzwang das erste Turnover, als Linebacker Maximilian Zweer (#59) ein Fumble des Fuldaer Ballträgers sichern konnte. Trotz guter Aktionen sprangen am Ende keine Punkte heraus. Fulda antwortete mit einem weiten Pass zum Touchdown zum 20:7. Die Seiten wurden gewechselt und die Gastgeber schraubten nun den Spielstand immer weiter nach oben bis auf 43:7. Mit auslaufender Spielzeit klopfte die Chemnitzer Offense noch einmal an die Tür zur Endzone. Am Ende reichte es für ein Field Goal durch Steven Arnold (#28) zum 43:10.

Nach der Halbzeitpause galt es nun, ungeachtet des Spielstands an den eigenen Vorhaben zu arbeiten. Mit Erfolg - die Offense nahm Fahrt auf und fand die Lücken in der Fuldaer Defense. Der Lohn war ein Touchdown durch Runningback Florian Fritzsche (#21) zum 43:17 (zzgl. Extrapunkt. Die Gastgeber zeigten sich wenig geschockt und erhöhten im Gegenzug auf 51:17 und wenig später mit einem weiteren Touchdown auf 59:17. Leider musste die Chemnitzer Offense nun den Ball ihrerseits mit einer Interception der Fuldaer Defense wieder abgeben, was das Tor für den Touchdown zum 65:17 öffnete. Wieder war die Chemnitzer Offense an der Reihe und musste eigentlich sich schon wieder per Punt vom Angriffsrecht trennen. Doch eine Strafe gegen die Gastgeber führte stattdessen zum Verbleib des Angriffsrechts. Die Chance war da und wurde im gerade angebrochenen letzten Viertel auch genutzt, als Marvin Kreische (#55) den Weg in die Endzone fand - neuer Spielstand 65:23. Die Defense wehrte nun nahezu alle Versuche der Gastgeber ab, bis schließlich Pascal Träger (#88) die Interception gelang. Nur zwei Spielzüge benötigte Florian Fritzsche (#21) in der Folge zu seinem zweiten Touchdown. Die Chemnitz Crusaders verkürzten auf 65:30 (Extrapunkt Dominique Ittner (#30)). Beinahe wäre dann eine weitere Interception durch die Defense zu verzeichnen gewesen. Cornerback Erik Ellßel (#11) hatte den Ball bereits abgefangen, jedoch handelte es sich um ein sogenanntes Free Play aufgrund einer Offside-Strafe gegen die Chemnitzer Defense. Noch einmal punkteten die Gastgeber mit einem Touchdown zum 73:30. Nach dem fälligen Kickoff kniete die Chemnitzer Offense ab und das Spiel wurde nach mehr als drei Stunden beendet.

Sicher hatten sich die Chemnitz Crusaders dieses Vorbereitungsspiel etwas anders vorgestellt. Dafür können aber auch einige Lehren und Schlüsse aus dem Spiel gezogen werden. Wie sich das im Ligaalltag darstellen wird, werden wir ab dem kommenden Samstag erleben. Denn dann startet mit dem Spiel bei den Berlin Adler die Saison 2026 in der Regionalliga Ost!

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